Facebook führt laufend neue Dienste ein und änderte die Privatsphäre-Einstellungen im vergangenen Jahr mehrmals. Es ist alles andere als einfach, den Überblick zu behalten. Da es aber auf das eine oder andere Häkchen an der richtigen Stelle ankommt, solltet ihr euch die Einstellungen vornehmen, um zumindest die größten Stolperfallen zu beseitigen. Im Folgenden zeigen wir, wie ihr eure allgemeinen Profilinformationen schützt. Zwei Menüs sind hierbei von Bedeutung:
1. “Auf Facebook vernetzen”
In diesem Bereich legt ihr fest, welche Informationen und Kontaktmöglichkeiten Facebook-Nutzer, die nicht eure Freunde sind, sehen bzw. nutzen können. Facebook weist darauf hin, dass der Name, das Profilbild, Geschlecht und die Netzwerke immer für alle sichtbar sind. Wir empfehlen euch in diesem Bereich folgende Einstellungen:
Für viele macht ein Soziales Netzwerk nur Sinn, wenn man auch von anderen gefunden und kontaktiert werden kann. Das ist allerdings Ansichtssache. Es gibt genügend Gründe, sich doch lieber komplett abzuschotten und die Freundschaftsanbahnung in eigener Hand zu belassen. Wenn ihr also nicht durch Dritte aufgefunden und kontaktiert werden wollt, solltet ihr auch bei den oberen drei Punkten die Einstellung “Nur Freunde” wählen.
2. “Inhalte auf Facebook teilen”
Über diesen Bereich stellt ihr ein, welche Informationen ihr wem zugänglich macht und was diese wiederum hiermit machen dürfen (sprich: eure Statusmeldungen kommentieren, etwas auf eure Pinnwand, euch in Fotos markieren etc.).
Auch hier solltet ihr allen Punkten zunächst die Einstellung “Nur Freunde” zuweisen. Wählt hierzu in der Übersicht die Option a.) “Nur Freunde”
Klickt danach den Bereich b.) “Benutzerdefinierte Einstellungen”. Hier empfehlen wir noch:
a.) “Mich im ‘Personen, die jetzt hier sind’-Abschnitt anzeigen nachdem ich angegeben habe, wo ich mich befinde” > Einstellung: Häkchen entfernen
b.) “Privatssphäre für bestehende Fotos bearbeiten.” > “bearbeiten” > Einstellung bei allen Alben: “Nur Freunde”
c.) “Fotos und Videos, in denen ich markiert bin” > “Einstellungen bearbeiten” > Einstellung: “gesperrt“.
Damit habt ihr bei eurem Account erstmal eine gute Basis geschaffen. Denkt aber immer daran: (Daten-) Lücken wird es immer geben. Inwieweit eure Privatsphäre leidet, hängt von vielen weiteren Faktoren ab, insbesondere von den Personen, die ihr “friendet” und den Informationen, die ihr generell auf Facebook einstellt.










[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Sønxen, ichimnetz erwähnt. ichimnetz sagte: #Facebook richtig nutzen Teil 1: So schützt ihr eure #Profilinformationen http://bit.ly/6qOAlA [...]
[...] Die neuen Friendship Pages sind ein zweischneidiges Schwert. Sicherlich haben sie einen großen praktischen Nutzen und Facebook verwendet hierfür nur die Informationen, die ohnehin bereits zugänglich sind. Dennoch führt die Komprimierung dieser Informationen auf einer einzigen Seite zu einer größeren Transparenz der eigenen Vergangenheit auf Facebook. Ein weiterer Grund, die Privatsphäre-Einstellungen genau den eigenen Bedürfnissen anzupassen. [...]
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