Dass Facebook insbesondere für werbliche Zwecke auf eure Profildaten zugreift, ist hinlänglich bekannt. Das Netzwerk geht allerdings noch ein paar Schritte weiter und bietet auch externen Anbietern von Anwendungen, Partnerseiten und Suchmaschinen Zugriff auf bestimmte Informationen eures Profils.
Um dies, so gut es auf Facebook eben geht, einzuschränken, empfehlen wir euch folgende Einstellungen:
Geht über “Konto” > “Privatsphäre-Einstellungen” auf “Anwendungen und Webseiten”. Hier sind folgende drei Bereiche relevant:
1.) “Anwendungen, die du verwendest”
Dieser Bereich zeigt euch, welchen Anwendungen ihr (selbst) Zugriff auf eure Daten gewährt habt. In dem Menü könnt ihr leicht Anwendungen wieder von eurem Profil entfernen. Über den Link “Einstellungen bearbeiten” erfahrt ihr zu jeder Anwendung selbst, auf welche Informationen diese zugreift. Häufig besteht dann keine Möglichkeit, dies einzeln zu deaktivieren (da es als “erforderlich” ausgewiesen wird), so dass im Zweifel nur das komplette Entfernen der Anwendung übrig bleibt.
2.) “Informationen, die durch deine Freunde zugänglich sind”
Dieses Menü offenbart einiges, denn hier legt ihr fest, welche Informationen ihr Anwendungen freigebt, die eure Freunde (und nicht ihr selbst!) nutzen. Während Facebook euch dazu animieren will, hier möglichst freizügig zu sein, raten wir, hier alles zu deaktivieren und in dem entsprechenden Pop-up alle Häkchen zu entfernen.
3.) “Aktivitäten in Spielen und Anwendungen”
Hier entscheidet ihr, wer z. B. eure Glücksnuss-, Cityville- oder Mafia Wars-Meldungen sehen darf oder besser soll. Wir empfehlen hier klar die Enstellungen “nur Freunde” oder besser noch eine extra für Games eingerichtete Liste.
4.) “Öffentliche Suche”
Dieses Menü steuert, ob euer “öffentliches” Profil auch über Suchmaschinen gefunden werden kann. Insofern ihr euer Facebook-Profil nicht für berufliche Zwecke nutzt, empfehlen wir, dies zu deaktivieren. Entfernt hierzu das Häkchen im entsprechenden Kasten.









Da frage ich mich beim groben Lesen von http://www.ichimnetz.de ja schon, ob man selbst nicht irgendwie bescheuert war. Dankeschön für Ihre Berichte