Am 09. Februar 2010 fand zum vierten Mal der internationale Safer Internet Day statt. Dieses Jahr war erstmalig auch „Ich im Netz“ mit dabei. Prominente und Experten unterschiedlichster Branchen sprachen über Ihre persönliche Einstellung zu den Themen Web 2.0 und Sicherheit im Netz.
Unter anderem berichtete Jan Köppen (VIVA-Moderator und DJ):
„Das Social Web ist für mich so etwas wie der digitale Pausenhof der Welt. Wenn du spielen willst, findest du andere, die auch spielen wollen. (..) Ich bin im Moment aber eher der, der sich lieber an den Rand stellt und alles beobachtet – vielleicht weil ich gerne mit Bedacht an Dinge heran gehe, vielleicht weil ich dieser Masse an Reizen auch noch nicht so ganz traue oder einfach nur, weil ich die Zeit nicht aufbringen will, um mit Comments und Lebensbestandsaufnahmen um mich zu schmeißen.“
Johannes Strate von Revolverheld meinte:
„Ich benutze facebook und myspace, um mit meinen Freunden in Kontakt zu sein. Gerade bei facebook habe ich viele alte, längst verlorene Freunde wieder gefunden. (..) Man muss nur bei allen Portalen extrem aufpassen, was man wie von sich preisgibt.“
Besorgt äußerte sich Dr. Kristina Köhler, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
„Die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten und der schnellen technischen Entwicklungen bergen zahlreiche Gefährdungsmöglichkeiten und Risiken. (..) Gemeinsam müssen wir Risiken reduzieren! In einer Kultur gemeinsamer Verantwortung müssen wir unsere Kräfte bündeln, um Kinder und Jugendliche einerseits zu schützen und sie andererseits altersangemessen am Internet teilhaben zu lassen.“
Die Erfinder des Pennergames, Marius Follert und Niels Wildung, sind täglich im Internet unterwegs:
„Klar, dass wir viel Zeit im Social Web verbringen, um mit Geschäftspartnern, Spielern und Freunden in Kontakt zu bleiben. Gerade unsere Generation kennt kaum noch „klassische Medien“, oder wann habt ihr das letzte Mal ein Fax oder einen Brief verschickt? (..) Grundsätzlich versuchen wir, unsere persönlichen Daten so limitiert wie möglich im Netz zu veröffentlichen. Bei unserem Browserspiel Pennergame müssen die Spieler nur sehr wenige Daten angeben. Eine gültige E-Mail-Adresse und eine Altersangabe reichen aus, um sich zu registrieren.“
Für alle, die gestern nicht dabei sein konnten, gibt es die kompletten Statements zum Nachlesen noch einmal hier auf IchimNetz.de.






