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Meinungen & Interviews

Mario Grobholz, Gründer und Geschäftsführer von myON-ID Media GmbH

9. Februar 2010 / admin

Die schnelle Kommunikation und der bequeme Datenaustausch im Internet gehören heute bei Kindern und Jugendlichen zur Normalität des Alltags. Hier werden Kontakte geknüpft, Hausaufgaben und all das besprochen, was bei Teenagern so dazu gehört. Also nichts, worüber sich Eltern Sorgen machen müssten. Oder doch?

Gerade bei Kindern und Jugendlichen mangelt es am Feingefühl gegenüber sensiblen Daten, die häufig unbedacht ins Netz gestellt werden. So fügen sich nicht nur einzelne Informationen über die Person zu einem überraschend genauen Gesamtbild zusammen, mit diesen Daten lässt sich auch schnell allerhand Unsinn anstellen. Ein kindlicher Unsinn, der im schlimmsten Falle zu Cyber-Mobbing und der Verletzung von Persönlichkeitsrechten führen kann, die Eltern und Kinder bis zu juristischen Maßnahmen zwingt. Verhindern kann das eine kompetente Aufklärung im Vorfeld.

Denn das Internet, und damit die gesamte Kommunikation, befindet sich mitten in einem Prozess der Veränderung. Erst gab es Virenscanner und Firewalls. So hat man Privates auf dem PC vor Hackern und Viren geschützt. Dann wurden Communities wie Wer-kennt-wen oder StudiVZ interessant, also hat man dort seine Privatsphäre-Einstellungen angepasst. Aber durch komplizierte Verlinkungen, die eigene Unbedachtheit und auch den kriminellen Ideenreichtum Dritter können aktive Kids, Jugendliche und deren Eltern ohne entsprechende Aufklärung und gezielte Kontrolle ihrer Aktivitäten im Netz nicht mehr bestimmen, was mit den Daten im öffentlichen Raum des Internets geschieht. Daher gilt: vorher genau überlegen, was man im Internet über sich oder andere preisgibt, nicht wahllos auf sämtlichen Plattformen und Communities anmelden – und sich immer im Vorfeld darüber informieren, welche Informationen im öffentlichen Internet angebracht sind und welche lieber “privat” bleiben sollten.

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Tags:

cyberbullying, persönlichkeitsrechte


5 Antworten zu “Mario Grobholz, Gründer und Geschäftsführer von myON-ID Media GmbH”

  1. Schorsch100 sagt:
    9. Februar 2010 um 17:21

    Das Problem bei der ganzen Sache mit dem eigenen Ich im Web ist meiner Meinung nach der Wust an der Angeboten. Wo soll ich mit dabei sein? Wo sind meine Freunde? Ist es schlimm, wenn ich seit 4 Wochen auf Facebook keine Message mehr eingestellt habe? Bin ich Out of sight, weil mein Xing-Profil einen Aktivitätsindex von nur 5% aufweist? Oder stinke ich vielleicht und habe deshalb nur 5 Freunde auf MeinVZ? Zum Glück ist das Web geruchsneutral… Also HILFE: Wer sagt mir, wo soll ich sein und warum??

    Antworten
    • Tim Struck sagt:
      11. Februar 2010 um 09:39

      Hallo Schorsch, letztlich musst du alleine entscheiden, wo du mit dabei sein willst. Schau einfach, im welchem Netz die meisten Freunde von dir unterwegs sind und teste dies erst einmal in Ruhe aus. Lass dich nich von anderen treiben, sondern entscheide du alleine, was du für richtig hälst. So machst du am wenigsten Fehler und erkennst selbst, was die nächsten Schritte sein können. Auch wenn es blöde klingen mag, aber nur durch eigenes probieren kann man wirklich lernen. Und dafür hat das Web einfach zu viel zu bieten, als nicht mit machen zu wollen.

      Antworten
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    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von myON-ID Media GmbH, Mario Grobholz, Martina Doherr, ichimnetz, topsy_top20k und anderen erwähnt. topsy_top20k sagte: Mario Grobholz von myON-ID Media GmbH – Jetzt auf IchimNetz.de – http://tr.im/NttD [...]

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