Facebook bekommt einfachere Datenschutz-Einstellungen: Inhalte und Profilinformationen lassen sich künftig mit wenigen Klicks gegen unerwünschten Zugriff sichern. Firmenchef Mark Zuckerberg hat die Änderungen, die in den kommenden Tagen für alle 400 Millionen Mitglieder eingeführt werden, am Mittwochabend vorgestellt.
Das Netzwerk war in den vergangenen Wochen und Monaten stark in die Kritik geraten. Politiker und Datenschützer hatten Facebook einen sorglosen Umgang mit den Informationen und Inhalten seiner Mitglieder vorgeworfen. Vor allem die unübersichtlichen und komplizierten Sicherheitseinstellungen hatten für Empörung gesorgt.
Neu sind drei Voreinstellungen, mit denen alle Statusmeldungen, Fotos, Links und Videos entweder für alle, Freunde von Freunden oder nur den Freunden freigegeben werden können. Das ändert nichts daran, dass sich die Einstellungen im Detail bearbeiten lassen, bis hin zu jedem einzelnen Beitrag.
Einfach verhindern lässt sich nun auch, dass Anwendungen und Spiele auf die eigenen Daten zugreifen dürfen. Hier hatte es Beschwerden gegeben, dass Anwendungen auf die Daten von Freunden zugreifen – ohne, dass dies allen Mitgliedern klar war. Auch die eigenen Interessen und die eigene Freundesliste lassen sich verstecken, was früher nicht möglich war.
Weniger, dafür übersichtlichere Seiten: Facebook hat auf die Kritik gehört. Um die eigenen Daten abzusichern, müssen Facebook-Nutzer aber weiterhin aktiv werden. Standardmäßig teilt Facebook viele Profilinformationen mit dem ganzen Internet. Zwar gehören Kontaktinformationen und Fotoalben in den Grundeinstellungen nicht dazu, dafür bekommen aber Partner-Websites nach wie vor mitgeteilt, welches Facebook-Mitglied sie gerade besucht.
Was sich wo abschalten lässt – und worauf Ihr achten solltet – zeigen wir Euch hier in Kürze.







Richtig so