Der Sieg war mühevoll. Dennoch: Jogis Elf gewinnt das letzte Vorrundenspiel gegen Ghana und steht im Achtelfinale. Und ganz Fußballdeutschland feiert jetzt Mesut Özil, der in der 60. Minute den Ball ins Tor jagte. Nicht nur auf den Fanmeilen lässt man ihn und seine Mannschaftskameraden hochleben, auch im Netz werden die Leistungen der deutschen Spieler bejubelt. So hat der 21-jährige Mittelfeldspieler bei Facebook bereits über 46.000 Fans, nach seinem gestrigen Traumtor dürfte die Anhängerzahl noch steigen.Doch auch die Stürmer Thomas Müller, Miroslav Klose, Lukas Podolski und Cacau haben ihre Fans und bekommen in den sozialen Netzwerken viel Aufmerksamkeit. So gibt es laut „alterian Dialogmarketing“, das seit Anfang April ein Social Media Monitoring zur Fußball-WM durchgeführt hat, auch noch nicht den Superstar im deutschen Team: Müller, Klose, und Poldi liegen quantitativ und qualitativ fast gleichauf; Cacau hingegen bekommt gerade mal die Hälfte der Aufmerksamkeit der Social Media Crowd im Vergleich zu seinen Teamkameraden. Dabei ist Cacau genau wie 16 weitere Teamkollegen mit einer eigenen Webseite im Internet vertreten. Lediglich Jörg Butt, Holger Badstuber, Sami Khedira, Toni Kroos und Thomas Müller verfügen über keine eigene Web-Präsenz.
Das Medium der Wahl der Fußballfans heißt Twitter. Tausende Fans „zwitschern“ ihre WM-Eindrücke. Aus der Top-Ten-Liste der meistdiskutierten Themen ist «Fifa World Cup» derzeit nicht zu verdrängen und der schlichte Kommunikationskanal erlebt in diesen Tagen einen Riesenansturm. Schon am Eröffnungstag hatten die Seiten-Betreiber daher gewarnt, es könne in den Turniertagen vermehrt zu längeren Ladezeiten oder sogar Ausfällen der Plattform kommen.
Wenn ihr auch stark bei der WM mitfiebert oder erst jetzt zum Achtelfinale einsteigt, könnt ihr dies in eurem Twitter Account zeigen und unter dem Menüpunkt “Design” das Label South Africa 2010 einfügen. Ihr könnt aber auch eure Fußballnachrichten mit WM Flag-hashtags schmücken oder die Flagge eurer Wahl in euer Profilbild einbauen.
Während einige Nationaltrainer den modernen Netzwerken eher skeptisch gegenüber stehen und sie wie Englands Coach Fabio Capello oder sein spanischer Kollege Vicente del Bosque ihren Spielern gar komplett verbieten, hat Weltfußball-Verbandschef Blatter die Plauder-Plattform gerade erst für sich entdeckt. «Das ist die erste Weltmeisterschaft, bei der sich die Fans verbreitet über soziale Netzwerke miteinander austauschen. Ich freue mich, meine Erfahrungen der Weltmeisterschaft 2010 mit Fans aus aller Welt zu teilen», sagte der FIFA-Boss laut dpa-Meldung. Mehr als 20 000 sogenannte «Follower» hat der 71-Jährige binnen weniger Tage um sich geschart. Blatter schreibt, in welchem Stadion er gerade ist, dass er ein Vuvuzela-Verbot ablehnt und wie sehr ihn die Atmosphäre in Südafrika bewegt.
Wenn ihr wissen wollt, was es Neues im Lager der deutschen Elf gibt, könnt ihr die Tweets des DFB-Teams unter: http://twitter.com/DFB_Team abonnieren. Und erfahrt dann hoffentlich, dass alle Spieler fit sind, um am Sonntag gegen England zu punkten. Damit das Fußball-Märchen weitergehen kann und wir noch oft die Internet-WM-Hymne Schland auf YouTube grölen können oder zumindest das Lied der A-Capella-Gruppe basta Gimme hope auf YouTube.







Ein schöner Beitrag. Danke für die Trackbacks ;)
[...] welche Themen bei Facebook in 2010 angesagt waren, lohnt ein Blick in die Facebook-Status-Trends: Fußball-WM , Filme, iPad und iPhone 4, Haiti und Justin Bieber belegen Platz zwei bis sechs. Auf Rang eins [...]