Rund einen Monat ist Googles neues Social Network Google Plus nun am Start. Anlass genug, um in Form einer kleinen Linksammlung ein paar Meinungen und Erfahrungen zu dem neuen Netzwerk aufzulisten:
- Basicthinking.de sieht in Google Plus nicht den ultimativen Facebook-Killer, allerdings bestünde durchaus Potenzial, parallel existieren zu können. Dies hänge allerdings davon ab, ob es Google Plus gelingt, echten Mehrwert zu schaffen.
- Spreeblick.com sieht die Vereinigung aller Web-Aktivitäten auf Google kritisch: “Ein Wechsel zu Google+ mit Abkehr von Facebook würde bedeuten, dass Google mich fast besser kennt als ich selbst.” Dennoch ließe Google Plus technisch kaum etwas zu wünschen übrig. Die weitere Entwicklung könne aber nur die Zukunft zeigen.
- Netzwertig.com geht in einem Zwischenbericht auf Ähnlichkeiten zwischen Google Plus und Diaspora ein. Gleichzeitig wird dem Netzwerk des Suchgiganten Chancen auf stabile Wachstumsraten eingeräumt.
- FOCUS-Online-Autorin Claudia Frickel wechselte für eine Woche von Facebook komplett zu Google Plus. Zwar sei es hier übersichtlicher und leichter kontrollierbar, aber Facebook biete dafür ein heimeligeres Gefühl.
- Unter gpluseins.de findet sich bereits ein Blog, der sich, wie der Name schon vermuten lässt, allein der neuen Plattform widmet. Hier gibt es Tipps und Anleitungen.
Habt ihr schon Erfahrungen gesammelt? Dann teilt sie uns mit!







Hallo!
Ich persönlich finde die ganze G+ Struktur um einiges besser als FB. Vorallem die Möglichkeit über die “Circles” gezielt zu steuern wer welche Nachrichten von mir erhält, ist einfach grandios!
Denn bei FB speert man halt aus oder “spamt” alle “Freunde” voll. Eine so einfache Methodik, wie bei G+, gibt es bei FB nicht.
Jedoch wird es schwer werden Leute dazu zu bewegen, die nun Jahre schon bei FB sind, mit ihren kompletten Profilen zu G+ zu wechseln.
Für mich hat G+ einfach bis jetzt den besten Ansatz den Benutzer entscheiden zu lassen, welche Nachrichten bei wem landen.
Aber dies der breiten Welt so zu zeigen, wird schwer werden.
Wie gesagt FB hat einfach den “Klicki-Bunti-Spieli”-Vorteil und den Vorsprung an Zeit.
Google+ hat für mich den struturiertesten Ansatz und Potenzial.
Hallo!
ich habe einen eindeutigen Standpunkt:
Egal ob man G+ oder Facebook nutzt, man sollte sich einmal fragen: Was ist die Philosophie (also unweigerlich die Geschäftsidee) hinter solchen Diensten und deren Betreiber. Und es ist eigentlich auch ganz offensichtlich: Google, sowie Facebook wollen an unsere Daten, egal wie. Und sie wollen selbige an gut zahlende Unternehmen wegen Werbezwecken verkaufen.
Daher sollte man sich die Frage stellen: Bin ich bereit Konzernen, wie Google und Facebook, meine Daten zu überlassen, nur um mit Freunden, Bekannten, etc. in Kontakt zu bleiben und sich auszutauschen oder gibt es Alternativen?
Seit einiger Zeit hab ich das vielversprechende Projekt Diaspora* entdeckt, dass sich mittlerweile zu einer durchaus fähigen Alternative gemausert hat, obwohl es sich noch immer in der Alphaphase befindet.
Diaspora hat die “Circles-Struktur” ähnlich wie Google+ (man sagt, die Google-Entwickler hätten sich den offenen Quellcode (Diaspora ist Opensource) angesehen und die Idee kopiert). Jedoch heißen hier die “Einordnungen” Aspekte, statt “Kreise”. Da Diaspora* Opensource ist kann jeder fähige Entwickler, aber auch jeder User, dazu beitragen, Diaspora* zu verbessern.
Und nun der springende Punkt:
Diaspora* läuft dezentral, d.h. es gibt nicht einen Konzern, einige zusammengehörige Server, die von einem Inhaber betrieben werden, sondern es gibt sog. Pods (Server, auf denen Diaspora* läuft), die von diversen Leuten betrieben werden. Der User kann sich dann entscheiden, auf welchem Pod er seinen Seed (engl. Samen, d.h. seine kompletten Daten, d.h. Fotos, Posts, Freunde, Profileigenschaften…) ablegt. Es kommt hinzu, dass der User jederzeit auf einen anderen Pod wechseln kann und dabei seine kompletten Daten mitnehmen kann.
Man kann sich die dezentrale Struktur wie die bewährte Email vorstellen. Jeder User hat auch eine eigene ID (z.B. name@pod.geraspora.de)(geraspora ist übrigens ein deutscher Pod).
Außerdem ist anzumerken, dass man in Diaspora auch verschiedene andere Dienste miteinbinden kann (z.b. Facebook, Twitter, Tumblr). Selbstverständlich wird man auch Apps (Spiele etc.) integrieren und mobile Apps schreiben können, da eine offene Schnittstelle (auch bekannt als API) fast fertiggestellt ist.
Jedoch ist im Gesamtkonzept verankert, dass Diaspora* einfach, und userbestimmt (d.h. der User entscheidet z.B. welche Apps von Freunden Benachrichtigungen im eigenen Stream anzeigen dürfen).
Ich finde die Idee überragend und bin auch von der professionellen Umsetzung überzeugt.
Wenn ihr Diaspora* testen wollt, postet doch hier einfach eure mail und ich lade euch (auf den offiziellen Pod)ein.
Ich kann euch Diaspora* nur empfehlen und finde es überaus spannend mitzuverfolgen, was sich ändert und welche neuen Features hinzukommen.
weiterführende Links:
http://www.joindiaspora.com (offizieller Pod)
http://twitter.com/#!/joindiaspora (Diaspora bei Twitter)
LIVE FREE, SURF FREE!
Ich würde sehr gerne Diaspora mal testen! Diaspora@trash-mail.com
@Hans
tut mir leid, aber an trashmail-adressen verschicke ich keine diaspora-einladungen. wenn du dich bei diaspora anmelden möchtest, warum nicht mit deiner richtigen email?