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Kurzmeldungen

Nerviger Online-Sprech

14. Juli 2011 / Sylke Wilde

Ob per E-Mail oder SMS, im Chat oder bei Facebook: Viele Nutzer können nicht ohne. Ohne ständig ihre Message mit Abkürzungen wie LOL, OMG, HDL oder *gig* zu garnieren. Dabei geht die „Kürzel“-Sprache vielen auf die Nerven, wie jetzt eine aktuelle Yahoo-Studie zeigt, bei der knapp 9.000 Internet-User zu E-Mail und sozialen Netzen befragt wurden.   ROFL, also: Rolling on floor laughing, was übersetzt sich vor Lachen auf dem Boden rollen bedeutet, führt die Liste der meist gehassten Netzabkürzungen an. 34,7 Prozent der Befragten sind genervt, wenn sie diese vier Buchstaben in einer Statusmeldung lesen. Auch *gig* für giggle von kichern, LOL für laughing out loud, was auf Deutsch lautes Lachen heißt, ist nicht sonderlich beliebt. Ähnlich verhält es sich auch bei MMN (= meiner Meinung nach) und XXX, das für Kuss, Kuss, Kuss steht.

 

Obwohl LOL beim Lesen anderer Nachrichten als störend empfunden wird, gaben 19,5 Prozent der befragten Nutzer an, es selbst oft zu posten. Auch HDL für Hab Dich lieb, LG für liebe Grüße, CU für See you oder thx für Thanks verwenden die Befragten häufig.

Andere Länder, andere Sitten: In Großbritannien sorgt das Kürzel IMHO, für in my humble opinion, was übersetzt so viel wie „meiner unmaßgeblichen Meinung nach“ bedeutet, für Unmut. 40 Prozent der Engländer verdrehen dann die Augen. Den Italienern geht es so wie den Deutschen. Sie möchten die Abkürzung ROFL auch nicht mehr lesen, zumindest gaben dies 42 Prozent der Befragten an. In Spanien stößt man sich am „J“, was einem Smiley entspricht.

Wie ist das bei euch? Verwendet ihr auch den Netzjargon und kommuniziert in Abkürzungen? Welches sind eure Favoriten? Welche Kürzel gehen euch auf den Geist?

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  • Mitteldeutsche Zeitung: ROFL, LOL & Co. nerven deutsche Internetnutzer
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Tags:

facebook, netiquette


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