Musik-Netzwerk Last.fm

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Beitrag vom 28. Juli 2011

Heute wollen wir euch das Musik-Netzwerk Last.fm vorstellen. Last.fm ist ein kostenloser Dienst für ein persönliches Internetradio, das sich an eurem Musik-Geschmack orientiert. Ihr könnt eure Lieblingsmusik hören und mit der Last.fm-Software „scrobbeln“. Mithilfe der eigenen Songsammlung wird dann ein persönliches Musikprofil erstellt, welches eigene Charts, individualisierte Radiostationen, Musik- und Konzertempfehlungen enthält.

Zunächst müsst ihr euch jedoch bei Last.fm anmelden. Anschließend solltet ihr den Last.fm „Scrobbler“ herunterladen, um die von euch gehörte Musik automatisch zu eurem Profil hinzuzufügen. Der Scrobbler füllt automatisch eure Musiksammlung und aktualisiert sie mit den Liedern, die ihr auf eurem Computer oder iPod anhört. Euren Hörverlauf könnt ihr entweder von iTunes, Windows Media Player oder Winamp importieren. Aber beachtet bitte, dass nur ein Hörverlauf von einem der drei unterstützten Mediaplayer importiert werden kann. Euer Musikprofil erhält nun eure persönlichen Charts.

Ihr könnt euch zudem verschiedene Radiostationen anhören, entweder direkt auf der Website oder mit dem Last.fm-Scrobbler (Desktop-Player). Unter „Radio“ oben in der Navigationsleiste könnt ihr einen Künstler oder ein Genre eingeben, um eine Radiostation mit passender Musik zu erstellen. Diese Radiostationen startet ihr auch auf eine ähnliche Art im Last.fm-Softwareplayer. Wenn ihr Musik auf der Last.fm Website anhört, wird der Flashplayer automatisch jeden Song auf euer Profil scrobbeln, vorausgesetzt, dass ihr in eurem Benutzerkonto eingeloggt seid und wenigstens 50 Prozent des Tracks anhört.

Zudem sucht Last.fm auf Grundlage eurer Benutzerprofile nach musikalisch gleich gesinnten Leuten, so genannten Nachbarn, und bietet euch die Möglichkeit, Freunde hinzuzufügen und Gruppen zu gründen, in denen ihr euch mit Leute mit gleichen musikalischen Interessen zusammenfinden könnt. Auf eurer Privatsphäre-Seite könnt ihr auswählen, dass entweder „Alle“, nur eure „Freunde“ und „Nachbarn“ oder „Niemand“ bei Besuch eures Profils sehen kann, was ihr auf Last.fm treibt.  Am Anfang seht übrigens nur ihr selbst eure Aktivitäten. Ihr habt zwei Wochen lang nach dem ersten Erscheinen eurer Aktivitäten Zeit, eure Privatsphäre-Einstellungen festzulegen.

Die FAQ von Last.fm findet ihr hier: http://www.lastfm.de/help/faq Insbesondere die extra erstellten FAQ für die Last.fm-Software können sehr hilfreich sein.

Eine Alternative zu Last.fm ist in Zukunft vielleicht der junge US-Dienst Like.fm. Er ermöglicht ebenfalls Nutzern automatisch ihre Hörgewohnheiten aufzuzeichnen und Musikempfehlungen von Freunden zu erhalten. Netzwertig.com hat sich den Dienst schon genauer angeschaut: http://netzwertig.com/2011/03/08/like-fm-eine-schlanke-version-von-last-fm/

Informationen zur Mobil-Version von Last.fm erhaltet ihr hier:

Heise.de: Last.fm Mobiles Radio nur noch für zahlende Kunden

Über den Autor

Lena EwaldLena Ewald

Lena Ewald ist Medienfachwirtin und arbeitet als Pressereferentin im Marketing für Heise RegioConcept, einer Dachmarke der Unternehmensfamilie Heise. Zudem ist sie für die interne Kommunikation bei Heise zuständig.

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Ichimnetz.de ist ein Weblog für Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema Selbstdarstellung im Internet. Hinter dem Blog stehen die Verlage von Das Telefonbuch, die damit die Verbesserung der Medienkompetenz bei Jugendlichen fördern möchten.

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