Zwar befindet sich Google+ offiziell noch in einer Testphase, doch haben sicher einige von euch bereits über Einladungen Zugang zu dem neuen Netzwerk erhalten. Zeit, sich also mal den Einstellungen für die Privatsphäre zuzuwenden.
Die wichtigste Funktion, um zu kontrollieren, wer von euch was lesen darf, sind die Circles, zu deutsch Kreise. Eine Übersicht über eure Kreise erreicht ihr rechts oben unter “In meinen Kreisen” mit einem Klick auf “Alle anzeigen“:
Hier ist es euch möglich, eure Kontakte verschiedenen Kreisen zuzuweisen, wie beispielsweise Familie, Freunde, Berufliche Kontakte, etc. Dies geschieht über ein einfaches Drag&Drop eines Kontaktes in einen der bereits voreingestellten Kreise. Natürlich könnt ihr mit einen Klick auf “Hierher ziehen, um Kreis zu erstellen” beliebig eigene Kreise erstellen. Ebenso könnt ihr einen Kontakt mehreren Kreisen zuordnen:
Wofür sind die Kreise nun eigentlich gut?
Ihren größten Nutzen zeigen die Kreise beim Erstellen von Statusmeldungen oder Hochladen von Videos oder Bildern. Wenn ihr rechts oben auf “Mitteilen” klickt, öffnet sich ein kleines Fenster, in dem ihr eure Statusmeldung eingeben bzw. Bilder oder Videos hochladen könnt:
Hier könnt ihr über “Kreise oder Personen hinzufügen” genau festlegen, wer das hochgeladene Material sehen darf. Um nicht jeden Namen einzeln eingeben zu müssen, wählt ihr einfach die entsprechenden Kreise an. So könnt ihr euren Account beispielsweise parallel beruflich und privat nutzen, indem den entsprechenden Kreisen passende Statusmeldungen zugewiesen werden.
Eine kleine Falle versteckt sich hier allerdings beim sogenannten “Resharing”. Wenn einem eurer Kontakte gefällt, was ihr hochgeladen habt, kann er dieses per Klick an seine eigenen Kontakte weiterleiten. So können unter Umständen auch Personen außerhalb eurer Kreise sehen, was ihr hochgeladen habt. Dies kann man allerdings unterbinden: Rechts neben euren Postings befindet sich ein kleiner Pfeil, über den ihr das Optionsmenü erreichen könnt. Wählt in diesem einfach “Erneutes Teilen deaktivieren” aus, um das Resharing zu unterbinden:
Die Kreise könnt ihr natürlich auch verwenden, um eure Profilinfos wie Herkunft oder Ausbildung nur bestimmten Personengruppen zugänglich zu machen. Klickt hierzu in eurem Profil auf “Profil bearbeiten“. Wenn ihr nun auf die jeweiligen Eingabefelder klickt, erscheint folgendes Fenster:
Da in der Grundeinstellung jeder dieser Bereiche für alle im Web sichtbar ist, solltet ihr hier genau kontrollieren, was ihr preisgeben möchtet und was nicht.










