Vor circa einem Jahr berichteten wir noch über das umstrittene Google Streetview, das Straßen und Orte in 360°-Touren anzeigt. Googles Alleinstellung in dieser Hinsicht wollte dessen Konkurrent Microsoft wohl nicht auf sich sitzen lassen und hat sich an einen sehr ähnlichen Dienst gewagt.
Für die Suchmaschine Bing fahren nun also bereits seit Mai dieses Jahres Microsofts Autos durch die Straßen und fotografieren, was das Zeug hält, um die Antwort auf Google Streetview vorzubereiten: Microsoft StreetSide. Das soll übrigens noch diesen Herbst an den Start gehen. Weil sich sicherlich – wie auch schon zu Anfangszeiten von Google Streetview – viele Datenschützer kritisch dazu äußern, bietet Microsoft jetzt schon die Möglichkeit an, noch vor dem offiziellen Start Widerspruch einzulegen und so die Veröffentlichung des eigenen Hauses zu verbieten.
Wer also bis zum 30. September 2011 per Online-Formular Einspruch einlegen will, dessen Haus wird – sofern es eindeutig identifizierbar ist – nicht in StreetSide erkennbar sein. Wer die Frist versäumt, kann aber selbstverständlich auch noch nach dem Start des Dienstes Widerspruch einlegen.







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