Facebook verbessert Privatsphäre-Optionen

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Seit der Einführung von Google+ sieht sich Facebook bisher unbekannter Konkurrenz ausgesetzt. Nun reagierte das soziale Netzwerk auf die neue Situation und kündigte weitreichende Veränderungen in den Bereichen Privatsphäre und Check-ins an.Wir stellen euch hier die Neuerungen im Einzelnen vor:

Neue Inline-Profilkontrolle

Um einzurichten, dass nur bestimmte Personen Informationen aus eurem Profil einsehen können, musstet ihr dies bisher umständlich über die Privatsphäre-Einstellungen festlegen. Ab sofort soll es möglich sein, dies direkt über ein kleines Menü neben der entsprechenden Informationen zu erledigen:

Mit einem Klick lässt sich hier festlegen, für wen diese Information verfügbar sein soll. Das Gleiche gilt natürlich auch für Statusupdates. Auch hier ist die Freigabe für bestimmte Personengruppen zukünftig besser hervorgehoben:

Im Gegensatz zu früher ist es künftig zusätzlich möglich, diese Einstellungen auch nach dem Absenden einer Statusmeldung zu ändern.

Kontrolle über Markierungen

Wurdet ihr bisher in Fotos, Statusupdates oder Kommentaren markiert, hattet ihr keine Möglichkeit, die Markierung zu überprüfen und konntet sie erst nachträglich rückgängig machen. Hierfür führt Facebook nun ein neues Tool ein, mit dessen Hilfe ihr sehen könnt, wo ihr markiert wurdet, bevor diese Markierung öffentlich wird. Gefällt euch eine Markierung nicht, so könnt ihr sie mit einem Klick ablehnen:

Gleichzeitig habt ihr auch die Möglichkeit, fremde Markierungen auf euren Fotos zu überprüfen und diese entweder anzunehmen oder abzulehnen:

Eine weitere Neuerung betrifft bereits bestehende Markierungen. Wenn ihr künftig eine Markierung von euch entfernen wollt, so erscheint ein Fenster, in dem euch verschiedene Optionen offenstehen:

  • Das komplette Entfernen der Markierung
  • Senden einer Nachricht mit der Bitte, dieses Foto zu entfernen
  • Blocken der Person, die dieses Foto hochgeladen hat

Facebook Places

Zu guter Letzt ändert Facebook seinen ortsbasierten Dienst radikal. Facebook Places ist nun nicht mehr auf die Nutzung von Smartphones begrenzt, sondern kann auch von einem Rechner aus genutzt werden. Außerdem ist ein Check-in von nun an kein eigenständiges Statusupdate mehr – vielmehr können Orte nun zu einem Statusupdate oder einem Foto hinzugefügt werden:

Alle diese Änderungen wird Facebook in den kommenden Tagen freischalten. Sobald euer Profil davon betroffen ist, erhaltet ihr eine Nachricht sowie die Möglichkeit, durch eine Tour die neuen Funktionen genauer kennenzulernen.

(Fotos: Facebook)

Autor

Dario Wilding

DasTelefonbuch - Alles in einem

Ichimnetz.de ist ein Weblog für Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema Selbstdarstellung im Internet. Hinter dem Blog stehen die Verlage von Das Telefonbuch, die damit die Verbesserung der Medienkompetenz bei Jugendlichen fördern möchten.

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