Früher gab es das Brockhaus-Lexikon bei den Eltern im Bücherregal oder die Encarta Encyclopedia auf CD, doch heute lassen sich unzählige Daten aus dem Netz ziehen und Hausaufgaben in Rekordzeit erledigen.
Bei der Recherche solltet ihr jedoch die Suchergebnisse hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit bewerten und mehrere Ergebnisse miteinander vergleichen. Wählt nicht einfach nur den ersten Treffer bei Google aus, sondern schaut euch die Suchergebnisse genau an und vergleicht eventuell auch die Ergebnisse verschiedener Anbieter. Für einen Vergleich eignen sich sogenannte Meta-Suchmaschinen, beispielsweise Meta-Ger, ein Angebot der Universität Hannover. Die Suchbegriffe werden bei dieser Methode gleichzeitig an mehrere Suchdienste gesendet. Eine weitere Möglichkeit, die Ergebnisse zu verfeinern, liefert oftmals die „Erweiterte Suche“, die es bei vielen Suchmaschinen gibt. So kann man sich zum Beispiel nur Artikel anzeigen lassen, die im letzten Jahr verfasst wurden.
Ihr solltet euch zudem fragen „Wer ist der Verfasser der Webseite oder des Artikels?“ Ist der Verfasser überhaupt genannt und ist die Quelle seriös? Das bekommt man am einfachsten heraus, wenn man das „Impressum“ der Webseite anklickt. Eine Rolle spielt auch, wann das Dokument erstellt oder aktualisiert wurde. Häufig steht am Ende der Seite das letzte Aktualisierungsdatum.
Eine Sonderform von Informationen stellen Wikis dar, das am weitesten verbreitete ist „Wikipedia“. Wikis sind Online-Lexika, bei denen jede Person einen Artikel erstellen und bearbeiten kann, das heißt im Prinzip könnt auch ihr ein Thema bearbeiten, mit dem ihr euch besonders gut auskennt. Größtes Plus dieser Angebote im Vergleich zu herkömmlichen Nachschlagewerken ist oft die Aktualität. Doch Wikis bergen auch Risiken: Sie sind nur eingeschränkt zitierfähig, und wenn, dann müsst ihr den Tag, die Uhrzeit und die Version nennen, da alle Artikel einem ständigen Wandel unterworfen sind. Die Artikel können zudem sehr unterschiedlich sein, insbesondere was die Komplexität oder das inhaltliche Sprachniveau betrifft.
Und dann gibt es natürlich noch Anbieter wie hausaufgaben.net. Solche Seiten sind mit Vorsicht zu genießen, denn oft ist die Qualität der Texte nicht zufriedenstellend. Die Seite hausaufgaben.de wird sogar bereits von Virenprogrammen als gefährliche Webseite identifiziert. Spätestens, wenn ihr für einen Artikel zahlen müsst, solltet ihr auf jeden Fall die Finger davon lassen! Am Ende ärgert ihr euch, wenn ihr viel Geld für falsche Ergebnisse gezahlt habt. Und es können sich sogar sogenannte Abofallen dahinter verstecken!
Weitere Informationen erhaltet ihr hier:
Schülerzeitung.de: Die Recherche
Medienbewusst.de: Hausaufgabenhilfe mit Hindernissen







Eine kleine Ergänzung des Studenten:
Wikepedia ist (trotz des hohen Niveaus zumindest im wissenschaftlichen Umfeld) überhaupt nicht zitierfähig, auch nicht mit den Angaben, die sowieso gemacht werden müssen.
Aber dennoch ist das Online-Lexikon eine gute Sache, denn es bietet tolle Einblicke in verschiedene Bereiche und wertvolle Anhaltspunkte zur weiteren Vertiefung.
Eine kleine Ergänzung des Studenten :)
Wikipedia ist (trotz des hohen Niveaus zumindest im wissenschaftlichen Umfeld) überhaupt nicht zitierfähig, auch nicht mit den Angaben, die sowieso gemacht werden müssen.
Aber dennoch ist das Online-Lexikon eine gute Sache, denn es bietet tolle Einblicke in verschiedene Bereiche und wertvolle Anhaltspunkte zur weiteren Vertiefung.
[...] Wie recherchiert man richtig im Web? Früher gab es das Brockhaus-Lexikon bei den Eltern im Bücherregal, doch heute lassen sich unzählige Daten aus dem Netz ziehen und Hausaufgaben in Rekordzeit erledigen. Bei der Recherche solltet ihr jedoch die Suchergebnisse hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit bewerten und mehrere Ergebnisse miteinander vergleichen. [...]