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Kurzmeldungen

“Find my Face”: Gesichtserkennung bei Google+

15. Dezember 2011 / Sylke Wilde

Nach Facebook will auch Google+ bei seinen Nutzern mit dem Gesichtsabgleich auf Bildern punkten. Die „Find my Face“ genannte Technologie soll  helfen, Freunde und Kontakte auf hochgeladenen Fotos zu erkennen und die entsprechenden Namen dann automatisch zuzuordnen. Schon bevor „Find my Face“ für jedermann zugänglich ist, kassiert Google Vorschusslorbeeren für seine Neuerung. Allen voran von den Datenschützern. So zitiert spiegel online den Hamburger Datenschützer Johannes Casper mit den Worten: „Es scheint, als wolle Google das Recht auf informationelle Selbstbestimmung achten und die User mitnehmen.“  Denn im Gegensatz zu Konkurrent Faceboo soll die Datenerfassung bei Google+ nicht ohne Zustimmung des einzelnen Mitglieds erfolgen. „Wir wissen, dass der Datenschutz bei Gesichtserkennungs-Technologie eine empfindliche Angelegenheit ist“, erklärte Googles Datenschutzbeauftragter Peter Fleischer gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Wie funktioniert nun „Find my Face“?

  • Die automatische Gesichtserkennung bei Google+ ist standardmäßig ausgeschaltet. Wenn ihr sie nutzen wollt, müsst ihr sie erst einmal aktivieren.
  • Habt ihr „Find my Face“ freigeschaltet, erstellt Google anhand von euren bereits veröffentlichten und mit Namen gekennzeichneten oder wie es im Fachjargon heißt getaggten Bildern ein digitales Modell. spiegel online schreibt, dass ab zehn Bildern die Gesichtserkennung ganz gut funktionieren solle. Je mehr Fotos ihr also zur Verfügung stellt, desto besser.
  • Lädt anschließend ein Freund ein Foto hoch, dann schlägt das neue Google-Tool automatisch die Namen der „gelernten“ Personen vor. Eure Freunde und Bekannte können dann entsprechende Tags in die Bilder einfügen.

Außerdem neu auf Google+: Die kostenlose Bildverwaltung Picasa ist mit der Version 3.9 an das soziale Netzwerk angeschlossen. Wie heise online berichtet, können Google-Nutzer nun direkt aus der Anwendung sich mit den Picasa-Bilderalben verbinden. Die Tags der Bildverwaltung werden in das Netzwerk exportiert, allerdings kann der Nutzer entscheiden, ob die Tags nur im Picasa-Album oder auch bei Google+ erscheinen sollen.

Ähnliche Artikel:

  • sueddeutsche.de: Find my face: Google führt automatische Gesichtserkennung ein

  • social-inside.de: Google startet Gesichtserkennung

 

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  • Gesichtserkennung für Facebook-Fotos
  • Facebook stoppt Gesichtserkennung
  • Das Bild als Suchbegriff

Tags:

facebook, fotos, google


3 Antworten zu ““Find my Face”: Gesichtserkennung bei Google+”

  1. “Find my Face”: Gesichtserkennung bei Google+ – Ichimnetz.de » News sagt:
    15. Dezember 2011 um 13:10

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  2. “Find my Face”: Gesichtserkennung bei Google+ – Ichimnetz.de » IT-Nachrichten sagt:
    15. Dezember 2011 um 13:22

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