Bereits letzte Woche haben wir von Neuerungen beim Kurznachrichtendienst Twitter berichtet: Twitter wird dank „https“ sicherer. Nun hat der Dienst Twitter verkündet, dass er seine Position auf dem deutschen Markt stärken will. Dafür setzt er auf die Fußballbegeisterung in Deutschland. Es gibt eine neue erweiterte Suchfunktion für Bundesliga-Spiele und spezielle Themen-Stichworte, sogenannte Hashtags.
Im offiziellen Twitter-Blog heißt es: „Fußball ist schnell und emotional, es bewegt Millionen in Deutschland. Sobald sich an den Wochenenden die Stadien der Republik mit jubelnden Fans füllen, beginnt die spannende Diskussion um Aufstellung, Tore, Trainer, Spieler und Ergebnisse.“ Genau diese Spannung möchte der Kurznachrichtendienst nutzen, um in Deutschland stärker Fuß zu fassen und mehr Menschen zum Twittern zu bringen.
Ab sofort gibt es für jede Spielpaarung spezielle Hashtags, mit deren Hilfe ihr euch über die anstehenden Partien unterhalten könnt. Mit den Bundesliga-Hashtags möchte das Unternehmen den Dialog zwischen Fans, Sportjournalisten und den Vereinen fördern. Jeder Fußball-Hashtag ist zukünftig nach demselben Prinzip aufgebaut: #HeimteamAuswärtsteam. Hier ein Beispiel: Für die Partie „FC Bayern München gegen Schalke 04“ lautet der Hashtag #FCBS04. Für die Begegnungen der Zweiten und Dritten Liga stehen die Hashtags derzeit noch nicht zur Verfügung.
Gebt ihr am Spieltag bei der Twittersuche nun Vereine, Spieler, Stadien oder eben einen dieser speziellen Hashtags an, soll als Suchergebnis der aktuelle Spielstand in einem neuen Design erscheinen. In einem animierten Ticker werden gleichzeitig die Ergebnisse aller weiteren Spiele des Spieltages angezeigt, so dass ihr kein Tor verpasst. Die Seite muss im Browser nicht manuell neu geladen werden ̶ sobald ein Tor fällt, werden die Resultate automatisch aktualisiert. Wenn ein Tor fällt, könnt ihr verfolgen, was andere Fans dazu sagen und könnt das Geschehen auch gleich selbst kommentieren. Und mit einem Klick kommt ihr direkt auf die Profilseite eures Lieblingsvereins.






[...] Twitter will von Fußballbegeisterung profitieren [...]