Das Business-Portal XING bietet auch Studenten und Berufsanfängern gute Kontaktmöglichkeiten zu potentiellen Arbeitgebern und interessanten Praktikumsstellen. Allerdings sollte das dort hinterlegte Profil sorgfältig angelegt und regelmäßig gepflegt werden.
- Neben einem ansprechenden, professionellen Foto solltet ihr besonderes Augenmerk auf einen vollständigen Lebenslauf legen. Dies ist wichtig, wenn ihr in Online-Bewerbungen auf euer XING-Profil verlinkt. Unstimmigkeiten oder Lücken fallen Personalentscheidern sofort unangenehm auf. Habt ihr jedoch bereits mehrere ähnliche Praktika hintereinander absolviert, könnt ihr diese ruhig in einem Eintrag zusammenfassen, rät der XING-Experte Joachim Rumohr.
- Sicher: Ihr seid innovativ, dynamisch und teamfähig und arbeitet immer lösungsorientiert. Diese häufig genutzten Adjektive gelten laut cio.de bei Personalentscheidern mittlerweile als „Buzzwörter“, die ihr unbedingt vermeiden solltet. Am besten ihr verwendet bewusst einfache Begriffe und beschreibt euch wie ihr seid und was ihr besonders gut könnt. Auch Originalität kommt an. In der Rubrik „Ich suche“ nur nette Kontakte einzutragen und bei „Interessen“ das Hobby Netzwerken zu nennen, ist nicht nur zu allgemein, sondern auch einfach langweilig.
- Die Rubrik „über mich“ wird bei XING oft nicht ausgefüllt. Dabei wird das so stiefmütterlich behandelte Feld häufiger durchsucht als viele glauben, schreibt die Webseite Career & Competence. Viele Leser vermuten hier privatere Infos. XING selbst fordert die Nutzer auf, hier Daten jenseits des Lebenslaufs zu präsentieren. Hier solltet ihr dann eure beruflichen Ambitionen beschreiben oder spannende Projekte, an denen ihr mitgewirkt habt, in möglichst knackige Worte fassen.
- Auch die Rubrik „Mitgliedschaft in Gruppen“ wird genau gelesen. Die Einträge hier stehen schließlich für eure Interessen und euer Engagement. Doch aufpassen: nicht jedes Hobby passt zu euren persönlichen Karriereplänen. Weniger ist hier mehr.
- Den Wunsch nach beruflicher Veränderung solltet ihr nicht offen bei XING nennen, vor allem wenn das Profil öffentlich für euren jetzigen Arbeitgeber einsehbar ist.
- Von großem Wert sind auch die richtigen Schlagwörter in den einzelnen Rubriken. Diese sogenannten Keywords sorgen dafür, dass eure elektronische Visitenkarte bei Google auch gefunden wird. XING selbst schreibt in den FAQs: Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollten Aufzählungen am besten mit Kommas getrennt werden.
Stichwörter sind übersichtlicher als lange Texte! Beispiel: Vertriebspartner, Coaching, Linux, Personalberatung … - Die Social-Media-Expertin Eva Ihnenfeldt rät darüber hinaus, das XING-Profil überall dort einzusetzen, wo ihr vertreten seid. In eurem Blog, in eurer E-Mail, auf eurer Webseite und natürlich in eurer Bewerbung. Um so leichter werdet ihr verxingt!







Nun Xing bietet einige Dinge die nerven, die nicht mehr zeitgemäß sind. Die Stärke an Xing und andere SM sind Menschen, die etwas Unternehmen wollen und die Kunst der Vernetzung auch außerhalb des WEB beherrschen. http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/02/23/netzwerken-uber-xing/
Beste Grüße
Frank Koebsch