„Kommt in die phantastische Welt von Fragoria“, werben die VZ-Netzwerke auf ihrer Homepage. In dem Fantasy-Browsergame Fragoria, so die Spielbeschreibung, müssen sich die User erst gegen Horden von Computergegnern, dann gegen echte Mitspieler im Kampf durchsetzen. Rollenspieler kommen in Fragoria voll auf ihre Kosten: Unzählige Ausrüstungsgegenstände und Kostbarkeiten warten versteckt in mancher Schatztruhe auf ihre Finder. Die individuelle Charaktererstellung und die umfangreiche Entwicklung des Avatars lassen Rollenspielerherzen höher schlagen.
Mit der Welt der Monster und magischer Wesen versuchen die angeschlagenen VZ-Netzwerke, einst Branchenprimus auf dem Social-Media-Markt, bei den Jugendlichen zu punkten und Marktanteile zurückzugewinnen. „Eine zentrale Rolle dieser Aufwertungsstrategie scheint die exklusive Veröffentlichung von Online-Spielen über die hauseigenen Plattformen zu sein. So kündigt man in einer aktuellen Pressemeldung an, das Browsergame Fragoria fortan deutschlandweit exklusiv über die VZ-Netzwerke anbieten zu können, schreibt das Spieleportal playmassive.de. Und das, obwohl Facebook auch weiter die mit Abstand meisten Online-Rollenspiele und Browsergames exklusiv anbietet.
Markus Schunk, der als neuer Chef von Holtzbrinck Digital unter anderem für die VZ-Netzwerke (schuelervz, studivz, meinvz) verantwortlich ist, hat die Flucht nach vorn angekündigt, wie das Medienmagazin horizont.net berichtet. Im Interview mit der „Welt“ sagt er: „Wir setzen darauf, dass VZ wieder wachsen wird.“ Man wolle in Deutschland eines der führenden Angebote im Markt der sozialen Netzwerke sein. Für den Sommer sei außerdem ein Relaunch von StudiVZ geplant. Wir dürfen also gespannt sein.
Was meint ihr? Kann das Fantasy-Game Fragoria tatsächlich User anlocken? Haben die VZ-Netzwerke noch eine Chance?







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