An ihr führt beinahe kein Weg mehr vorbei und aller Voraussicht nach wird sie bald für jeden Facebook User zur Pflicht: Die neue Timeline. Im neuen Profil-Design gibt es so einiges zu entdecken, viele interessante Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch – wie so oft, wenn sich der Netzwerk-Platzhirsch einmal wieder einem makeover unterzieht – so einige Tücken. Besonders bezüglich der Sicherheit und Privatsphäre lohnt es sich ja erfahrungsgemäß, zweimal hinzusehen.
Aus diesem Grund werden auch wir unsere Kategorie “Facebook richtig nutzen” einer Frühjahrskur unterziehen. Los geht es hier mit einem Video-Tutorial zur Einführung, um erst einmal einen Gesamtüberblick über die neue soziale Spielwiese zu erhalten.
Und noch einmal zusammengefasst und zum Mitschreiben:
- Die auf den ersten Blick auffälligste Veränderung ist das neue Titelbild, dass sich in voller Breite über das Profil erstreckt und links unten durch das eigentliche Profilbild ergänzt wird
- Der Zeitstrahl löst die Pinnwand ab und soll das ganze Leben des Nutzers in übersichtlicher Chronoligie darstellen. Die Navigationsleiste rechts oben ermöglicht die Auswahl eines bestimmten Zeitraums.
- Der Infobereich erscheint nicht mehr neben sondern unter dem Profilbild. Jede Einstellung und Änderung kann seperat freigegeben werden.
- Im Aktivitätenprotokoll wird alles aufgelistet, was ihr auf Facebook so treibt und kann nach Kategorien über die Filterfunktion sortiert werden.
- Im Profilmenü unterhalb des Titelbildes findet iht die Anwendungen, die auf der Startseite links untereinander aufgelistet werden. Per mouseover erscheint bei jedem Icon das Editiersymbol, worüber sich sämtliche Einstellungen tätigen lassen.
- Die wichtigste Neuerung der Publikations-Box sind die hinzugekommenen Lebensereignisse mit jeweils untergeordneten Auswahlmöglichkeiten.
- Postings in der Timeline lassen sich nicht nur nachträglich bearbeiten oder auch nachträglich hinzufügen, sondern können auch unterschiedlich präsent dargestellt werden.
Unser Fazit:
Nicht nur Unternehmensseiten bietet die neue Ansicht vielfältigen Gestaltungsspielraum und ist in der Lage – wenn richtig genutzt – den Facebook-Auftritt deutlich aufzuwerten. Auch als privater Nutzer hat man eindeutig bessere Darstellungsmöglichkeiten, vor allem weil Fotos zunehmend in den Fokus rücken. Durch die Timeline ist es allerdings auch viel einfacher, in fremden Chroniken sehr weit in der Geschichte zurück zu gehen und in den Veröffentlichungen rumzuwühlen. Also lohnt es sich, regelmäßig und vor allem auch rückwirkend zu checken, was man so über sich selbst preis gibt.





