Google hat erneut das Ende für den einen oder anderen Service bekannt gegeben. So wird unter anderem iGoogle bald verschwinden.
iGoogle ging ursprünglich als personalisierte Startseite an den Start und wurde später zu iGoogle umbenannt. Mit diesem Tool kann man eine Startseite nach seinen Bedürfnissen gestalten. So wird oben ein Google-Suchfeld und unten eine beliebige Anzahl von Widgets eurer Wahl angezeigt. Mithilfe von Widgets könnt ihr zum Beispiel Schlagzeilen von Google News und anderen wichtigen Nachrichtenquellen lesen, Wettervorhersagen, Börsenkurse und Kinoprogramme abrufen sowie Lesezeichen speichern, um von jedem Computer aus schnell auf eure Lieblingswebsites zugreifen zu können. Diese Möglichkeiten werden nun zum 1. November 2013 eingestellt.
iGoogle war 2005 gestartet und sogar mal als Social Network angedacht. Vor vier Jahren haben laut dem GoogleWatchBlog 20 Prozent aller User iGoogle benutzt.
Google gibt als Grund für das Ende von iGoogle unter anderem an, dass sich iGoogle selbst überlebt hat und heute einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Der Nutzen habe sich angesichts neuer Anwendungen für Browser und Mobilgeräte mit der Zeit erschöpft, so Google.
Ihr habt nun 16 Monate Zeit, auf diese neuen Apps wie beispielsweise dem Google Reader, der Feeds aus dem Web sammelt und übersichtlich darstellt, umzusteigen, ehe der Suchkonzern im nächsten Jahr den Stecker zieht. Zudem könnt ihr eure Daten bei Bedarf exportieren.
Weitere Informationen findet ihr hier:
googlewatchblog.de: Das Ende von iGoogle: Fakten, Alternativen & Online-Petition
zdnet.de: Google schließt iGoogle und vier weitere Angebote





