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Privatsphäre & Einstellungen

YouTube-Videos: Un(v)erkennbar

23. Juli 2012 / Laura Reinsdorf

Der wohl bekannteste Video Kanal YouTube wurde vor kurzem in seiner Funktionalität erweitert: Mit einem Klick lassen sich Anonymität erzeugen und die Personen im Bild verpixeln.

 

Als YouTube-Nutzer in Deutschland wählt hierfür einfach das zu bearbeitende Video in eurem Video-Manager, navigiert zum Menüpunkt “Video verbessern” und klickt unter dem Reiter “Weitere Optionen” auf “Alle Gesichter unkenntlich machen”. Vor Veröffentlichung des Videos könnt ihr in der Vorschau testen, ob der Effekt erfolgreich eingespielt wurde. Durch den Klick auf den “Apply”-Button wird nun eine Kopie mit verpixelten Gesichtern erstellt – das Original bleibt unangetastet, kann optional aber auch gelöscht werden. Die Technologie ist laut YouTube noch nicht vollends ausgereift, sodass es gelegentlich zu Fehlern bei der Gesichtserkennung und anschließenden Verpixelung kommen kann.

Die neue Funktion dürfte vor allem politische Aktivisten und Journalisten interessieren, die auf diesem Wege eine Botschaft verkünden, aber sich selbst und andere gefilmte Personen schützen wollen. Natürlich können auch eher harmlosere, private Videos auf diese Weise verpixelt werden. YouTube nennt hier zum Beispiel Videos stolzer Eltern, die der Welt zeigen wollen, was ihr Kind tolles geleistet hat, zum Schutze der Sprösslinge jedoch nicht die Gesichter erkennbar machen möchten. Gerade bei Videos – vor allem den besonders lustigen oder gelungenen Exemplaren – ist die virale Verbreitung im Netz mitunter unkontrollierbar hoch. Da ist es vielleicht gar nicht schlecht, ein bisschen anonym zu bleiben.

 

Weitere Infos findet ihr unter:

  • taz.de: Anonyme Aktivisten
  • netzwelt.de: Neue YouTube-Funktion: Nutzer können Gesichter verpixeln
  • engadget.com: Neue YouTube-Funktion zum Verpixeln von Gesichtern
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Eine Antwort zu “YouTube-Videos: Un(v)erkennbar”

  1. Links der Woche 30/12 | ichimnetz.de sagt:
    30. Juli 2012 um 08:40

    [...] YouTube-Videos: Un(v)erkannbar [...]

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