Grafische Darstellungen des Internets gibt es schon einige. So wurde das Netz bereits als U-Bahn-Streckenkarte oder als Landkarte abgebildet. Jetzt hat der Russe Ruslan Enikeev das Internet als eine beeindruckende Sternenkarte aufgebaut. Im schwarzen Internet-Universum leuchten – wen wundert es – die Planeten Google, Facebook und YouTube besonders hell.
Die Karte, die nach Angaben der Macher auf einen Datensatz von Ende 2011 basiert und mithilfe von komplizierten mathematischen Formeln entwickelt wurde, stellt 350.000 Webseiten und zwei Millionen Links aus 196 Ländern dar. Jede Webseite wird durch einen Kreis repräsentiert, dessen Größe vom Traffic abhängt. Der Abstand zwischen den Kreisen hängt von der Häufigkeit ab, mit der Nutzer von einer Site zu einer anderen springen. Hier kann man interessante Zusammenhänge herausfinden. So schreibt etwa computer.t-online.de, dass die große Nähe von Universitäts-Domains zu Pizza-Bringdiensten nicht von ungefähr kommt.
Unterschiedliche Farben kennzeichnen auf der Sternenkarte die Länderzugehörigkeiten. So ist beispielsweise der größte Teil der Karte in einem Türkiston gefärbt, er zeigt die englischsprachigen Inhalte, also die Webseiten mit .com-Endungen. Das “deutsche Internet” ist blau gefärbt und findet sich ganz im Osten der Karte.
In der linken oberen Ecke gibt es ein Suchfeld, in dem ihr einzelne Domains (ohne www, aber mit Endung .de oder.com) eingeben könnt. Probiert es einfach mal aus, vielleicht entdeckt ihr ja dort auch eure favorisierte Webseite. Übrigens: DasTelefonbuch.de findet ihr ebenfalls auf der Karte – ichimnetz.de leider noch nicht, aber wir arbeiten dran ;-)







[...] Das Internet als Sternenkarte [...]