Ich im Netz Logo - zur Startseite www.ichimnetz.de
  • Start
  • Über ich im netz
  • Autoren
  • Impressum
  • Wir werden unterstützt von:

  • Suche

  • Kategorien

    • Allgemein
    • Initiativen & Aktionen
    • Internet & Karriere
    • Internet & Recht
    • Kurzmeldungen
    • Meinungen & Interviews
    • Neu auf ichimnetz.de
    • Plattformen, Tools & Technik
    • Privatsphäre & Einstellungen
      • Facebook richtig nutzen
      • Goolive richtig nutzen
      • Lokalisten richtig nutzen
      • StayFriends richtig nutzen
      • Wer-kennt-wen richtig nutzen
      • Xing richtig nutzen
      • YouTube richtig nutzen
    • Videotutorials
    • Was sonst
  • Tags

    apps Blog datenschutz Email facebook fotos google linksderwoche MeinTelefonbuch netiquette Online-Redakteur Pinterest privatsphäreeinstellungen saferinternetday2013 smartphone stayfriends Studie twitter werkenntwen xing youtube Zahlungsmittel
  • Folge uns!

Plattformen, Tools & Technik

Makr.io: Salzberg vs. Zuckerberg die zweite Runde

24. August 2012 / Laura Reinsdorf

Zugegeben, Diaspora war jetzt nicht so der Riesenhit. Trotzdem oder gerade deswegen haben sich die zwei Gründer Maxwell Salzberg und Daniel Grippi einem neuen Projekt gewidmet: „Makr.io“. Der Meme-Generator zielt auf die Kreativität der User ab und ermöglicht es ihnen, witzige Schnappschüsse, die mit originellen Sprüchen dekoriert sind im Social Web zu verbreiten.

Der neue Dienst funktioniert denkbar einfach: Man lädt ein Foto hoch, versieht es mit einem kurzen Text, und veröffentlicht es in seinem Account. Wirklich innovativ ist aber vor allem die Remix-Funktion. Hierbei können User entweder einem Foto einen anderen lockeren Spruch verpassen oder umgekehrt einem Kommentar ein witzigeres Foto untermischen. Beim Publizieren setzt Makr.io auf die Web-Prominenz andere Social-Media-Dienste wie Facebook, Twitter,  Pinterest & Co., deren Share-Funktionen deutlich präsenter sind.

Gar keine schlecht Idee, denn Internet-Memes sind Trend und mittlerweile ein echtes Business und einige Sites wie Cheezburger Network oder MemeBase können sogar ganz gut von diesen digitalen „Running Gags“ leben, indem sie selbige sammeln und veröffentlichen. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt jedoch den einen oder anderen Mangel an der Ware. So werden beispielsweise Nutzer aufgefordert, nicht nur eigene Bilder zu posten, sondern auch in entsprechenden Suchmaschinen nach Material zu stöbern, ohne aber auf die Copyright-Problematik hinzuweisen. Abgesehen davon könnten die Gründer selbst auch ganz schnell als Raubkopierer und Design-Diebe beschuldigt werden und mit ihrem Projekt aufgrund der Verwechselbarkeit mit anderen Services wie Pinterest oder Canv.as scheitern.

Somit bleibt zumindest bei uns ein schaler Beigeschmack einer eigentlich spritzigen Idee und es stellt sich unwillkürlich die Frage, warum sich Maxwell und Kollegen nicht  weiter dem ambitionierten Diaspora-Netzwerk widmen, um ihre kreative Energie in die Schaffung einer nicht-kommerziellen Alternative zu Facebook zu investieren. Aber wahrscheinlich ist genau das der springende Punkt. Schließlich spricht das Engagement von Y Combinator, das auch schon andere Web-Firmen in Anspruch genommen haben, eine deutliche Sprache und deutet auf das Ziel hin, schnell einen kommerziellen Dienst aufzubauen. Wellcome to Silicon Valley!

 

Weiterführende Links:

  • blog.diasporafoundation.org: Diaspora* Team Launches Makr.io
  • allthingsd.com: Diaspora’s Next Act: Social Remixing Site Makr.io
  • gutestun.org: Makr.io: Ein Meme-Generator von den Diaspora-Gründer
Tweet

Tags:


Hinterlasse eine Antwort

Hier klicken, um die Antwort abzubrechen.