Es beginnt morgens mit dem Wecker… die ersten Mails… der schnelle Wettercheck… kurz die aktuellen News… mal eben Facebook… wann fährt die Bahn? Smartphones sind super! Sie verbinden uns mit den Lieben, retten mit der richtigen Wegbeschreibung und gewähren uns zu jeder Zeit, an jedem Ort Zutritt zur bunten Spielwiese Internet. Und mal ehrlich, die verrückte Verzückung über die Technik ist wohl mehr als verständlich, wenn man zurück denkt an die ersten Handys, die vor einiger Zeit noch auf den Markt losgelassen wurden (und für deren Transport ein Handwagen benötigt wurde!!!). Aber dennoch stellt sich unweigerlich die Frage: Wo hört nützlich auf und wann fängt süchtig an?
Jüngsten Umfragen zufolge können sich zwei Drittel ein Leben ohne ihr geliebtes Smartphone nicht mehr vorstellen. Und auch das US-Bildungsportal OnlineColleges hat sich mit dieser Thematik befasst und eine Infografik zusammengestellt, die zeigt, wie sehr Smartphones mittlerweile unser Leben bestimmen. Die Darstellung zeigt nicht nur, dass wir ein wenig zu sehr an unseren Gadgets hängen, sondern auch, wann das Smartphone und welche Features am exzessivsten genutzt werden. Hier einige ausgewählte Fakten:
- 64 Prozent der App-User haben sich mindestens ein Spiel auf ihr Smartphone geladen
- 15 Prozent würden eher ein Wochenende auf Sex als auf ihr Smartphone verzichten
- 65 Prozent sagten, sie könnten nicht ohne ihr kostbares Gerät leben
- iPhone-und Android-Besitzer haben eine positivere Perspektive auf das Leben als ihre Blackberry-tragenden Leidensgenossen
- Stadtbewohner sind deutlich „mobiler“ und eher Social Media-affin
Was meint ihr? Ist Smartphone-Sucht ein reales Problem oder verändert sich einfach nur unsere Mediennutzung und der Umgang mit Technik?






