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Hubbub: Ein Netzwerk setzt auf Stimme

23. Oktober 2012 / Sylke Wilde

O-Töne als Updates: Hubbub ist ein neues soziales Netzwerk der besonderen Art. Statt auf das geschriebene Wort, setzt der Dienst, der sich selbst als „Hands-Free Social Network“ bezeichnet, auf das gesprochene Wort. Bei Hubbub folgen Nutzer wie bei Twitter anderen Usern – nur dass es keine Text-Updates gibt, sondern Sprach-Updates. Damit ist Hubbub im Wesentlichen ein „Sound Social Network“, schreibt t3n.de User bekommen bei Hubbub ein Profil und können anderen Benutzern folgen. Das soziale Objekt der Plattform sind kurze, gesprochene Schnipsel, im Twitterjargon würde man sie als Sprachtweets bezeichnen. Die Nachrichten der anderen Benutzer werden einem ohne weiteres Zutun vorgespielt, nach Bedarf kann man darauf auch antworten.

Da der Sprachdienst sich zurzeit noch in der Betaphase befindet, halten sich die Sprach-Postings noch in Grenzen. Aktuelle deutsche O-Töne beziehen sich überwiegend aufs milde Herbstwetter ;-)

Geplant ist, dass Hubbub ergänzend zu den großen Netzwerken wie Twitter und Facebook genutzt wird. Laut Aussagen des Entwickler-Teams mit Firmensitz in Wien soll Hubbub vor allem in den Situationen weiterhelfen, in denen das Lesen und Schreiben nicht gut klappt, zum Beispiel beim Joggen oder Autofahren. Dann kann man den Nachrichten seiner Freunde oder auch den neuesten Nachrichten einfach zuhören wie einem Radiosender.

Wer von euch Hubbub einmal ausprobieren möchte, lädt sich einfach die dazugehörige kostenlose iPhone-App herunter. Ihr könnt euch aber auch direkt auf der Webseite anmelden, entweder über euren Facebook oder Twitter-Account oder aber einfach über E-Mail. In Zukunft sollen sich Nutzer bei Hubbub  nicht mehr per Text-Kennwort einloggen müssen, sondern per Spracherkennung, wie das Video verrät.

Was meint ihr, kann sich dieser neue Audio-Dienst durchsetzen? Geht Sound tatsächlich social?

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Tags:

apps, facebook, twitter


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