10 Gründe, warum Threema die beste WhatsApp Alternative ist

Beitrag vom 28. Februar 2014

Seitdem bekannt gegeben wurde, dass Facebook den beliebten Kurznachrichtendienst WhatsApp aufgekauft hat, wächst die Zahl der WhatsApp-Flüchtlinge rasant. Gründe dafür gibt es so viele, wie es auch Alternativen gibt. Wickr, TextSecure, Telegram, Surespot, CryptopCat,  um nur einige zu nennen. Dabei ist es schwer, sich zu für die richtige App zu entscheiden. Deswegen findet ihr hier nun zehn gute Gründe, warum Threema die beste Wahl ist.

1. Threema erhebt keine persönlichen Daten

Nur eine achtstellige Kombination aus Zahlen und Buchstaben dient als Nutzername. Es gibt keinen Bezug zur Telefonnummer, IMEI oder Klarnamen.

2. Threema ist sicher

Und zwar nicht durch eine Übertragungsverschlüsselung, bei der die Nachrichten auf den Endgeräten und Servern frei lesbar sind, sondern durch ein abhörsicheres Ende-zu-Ende Verfahren. Da der Quellcode nicht frei lesbar ist, wird Threemas Verschlüsselung auch in Kryptokreisen als sicher eingestuft.

3. Threema ist simpel

Das Installieren und Einrichten ist nicht komplizierter als bei WhatsApp. Selbst das sonst so schwierige Finden einer sicheren Passphrase für die Verschlüsselung, erleichtert Threema. Das Passwort wird durch zufälliges Wischen auf dem Display erzeugt und gespeichert.

4. Threema verschlüsselt immer

Telegram wird derzeit  als der heißeste Nachfolger von WhatsApp gehandelt. Es ist Open Source, sieht ganz genau aus wie WhatsApp und ist zudem kostenlos. In sogenannten Secret Chats werden  Nachrichten vor dem Senden Ende-zu-Ende verschlüsselt. Aber leider eben nur dort. In den gewöhnlichen Konversationen bleiben die Nachrichten unverschlüsselt und für jeden lesbar.

5. Threema schafft Bewusstsein

Mittels eines Ampelsystems versucht Threema dem Nutzer zu vermitteln, wie authentisch der Kontakt ist, mit dem kommuniziert wird. Wurde nur der Nutzername ausgetauscht, erscheint ein roter Punkt. Bei der Synchronisation des Telefonbuches erscheinen zwei gelbe Punkte. Erst nach einem persönlichen Treffen wird mittels QR-Code der Kontakt verifiziert und erhält drei grüne Punkte. Damit hilft Threema, das Bewusstsein für Datensicherheit zu schärfen.

6. Threema  ist sensibel

WhatsApp und andere Dienste synchronisieren ohne Einwilligung direkt mit den Kontakten im Telefonbuch und zeigen jeden an, der ebenfalls WhatsApp benutzt. Threema ist hier sensibler und synchronisiert erst nach konkreter Aufforderung.

7. Die Threema-Server stehen in der Schweiz

Und somit nicht in den USA. Pest und Cholera werden jetzt sicher einige denken. Denn die Schweizer Behörden können die Speicherung von Verbindungsdaten ebenso verlangen. Tun sie aber bisher nicht.

8. Threemaserver leiten nur weiter

Die Server speichern die gesendeten Nachrichten nur so lange, bis der Empfänger die Nachricht abruft. Selbst wenn Behörden oder ein Hacker in dieser Zeit in den Server einbricht, sind die Nachrichten dank Ende-zu Ende Verschlüsselung nicht lesbar.

9. Threema ist kompatibel

Anders als zum Beispiel TextSecure funktioniert Threema sowohl auf iOS als auch auf Android Betriebssystemen.

10. Threema ist günstig und wächst

Nach Bekanntwerden der Übernahme hat sich die Zahl der Nutzer innerhalb kürzester Zeit verdoppelt. Threema ist für 1,60€ im Google Playstore oder für 1,79€ im Appstore erhältlich.

Über den Autor

Benjamin LorenzBenjamin Lorenz

Benjamin Lorenz absolviert derzeit sein Bachelor an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Informatik und arbeitet nebenbei als Softwareentwickler beim Ökostromversorger Lumenaza.

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Ichimnetz.de ist ein Weblog für Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema Selbstdarstellung im Internet. Hinter dem Blog stehen die Verlage von Das Telefonbuch, die damit die Verbesserung der Medienkompetenz bei Jugendlichen fördern möchten.

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