Endlich! Die Instagram-AGB kinderleicht erklärt

Beitrag vom 16. Januar 2017

Instagram ist und bleibt eines der beliebtesten Social Media-Netzwerke direkt nach Facebook und vor Twitter oder Snapchat. Allen voran posten Jugendliche Fotos aus ihrem Alltag, mit ihren Freunden oder von ihren #OOTDs. Doch welche Geschäftsverbindung sie genau mit dem Sozialen Netzwerk eingehen, ist den wenigsten bewusst.

17 Seiten mit rund 5.000 Wörtern im Juristen-Englisch?

Die britische Anwältin Jenny Afia hat nun die wichtigsten Passagen aus den AGB auf einer DIN-A4-Seite zusammengefasst. “Ein Drittel der Internet-User sind Kinder, aber das Internet stellt sich nicht auf sie ein”, so Afia. “Wenn es leichter zu verstehen ist, denken die Leute zweimal nach, ob sie die App wirklich benutzen wollen”, sagte eine 13-Jährige. Aber auch Erwachsene denken zu wenig nach, sonst würde sich deutlich mehr Widerstand regen.

Hier haben wir einige Auszüge aus den Instagram-AGB für euch:

“Offiziell gehören Dir alle Bilder und Videos, die du postest, aber wir können anderen, aus der ganzen Welt, erlauben, sie auch zu verwenden. Andere Personen können uns dafür bezahlen, sie zu verwenden. Dich werden wir dafür allerdings nicht bezahlen.”

“Wir können dich zwingen, deinen Usernamen herzugeben, egal aus welchem Grund.”

“Wir können jederzeit die Regeln ändern, indem wir ein Update veröffentlichen, egal ob du das mitbekommst oder nicht”

Das vollständige Original von Jennifer Afia findet ihr hier.

Über den Autor

Sarah GoldbachSarah Goldbach

Sarah Goldbach ist als Sales Manager in der Verlagsbranche tätig und studiert berufsbegleitend an der FOM Hamburg.

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Ichimnetz.de ist ein Weblog für Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema Selbstdarstellung im Internet. Hinter dem Blog stehen die Verlage von Das Telefonbuch, die damit die Verbesserung der Medienkompetenz bei Jugendlichen fördern möchten.

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