WhatsApp-News: Mehr Sicherheit und mehr Aufmerksamkeit für den Status

WhatsApp
Beitrag vom 16. Februar 2017

Kaum eine Woche vergeht, in der man keine Neuigkeiten vom Lieblingsmessenger hört. Nun macht WhatsApp mit diesen Meldungen von sich reden: die neue Sicherheitsfunktion und dass man bald sehen können soll, wer den eigenen Status beobachtet.

Neue Sicherheitsfunktion

Ein zusätzlicher Passwortschutz soll verhindern, dass euer Account von jemandem geklaut wird. Dazu muss ein sechsstelliger Code eingegeben werden. Nach einer Testphase soll die Funktion jetzt für alle Nutzer freigeschaltet werden, berichtet chip.de. WhatsApp nennt dieses Feature „zweistufige Bestätigung“: Zum einen die Rufnummer mit der dazugehörige SIM-Karte und zum anderen der neue Code. Dieser muss nun bei der Aktivierung des Accounts eingegeben werden.

So aktiviert ihr die Sicherheitsfunktion

Unter Einstellungen/Account findet ihr den Punkt „Verifizierung in zwei Schritten“. Dort gebt ihr euren sorgfältig ausgewählten sechsstelligen Code ein (mittleres Bild) und bestätigt ihn. Wer möchte, kann auch eine Mailadresse angeben, um den Zugangscode bei Verlieren oder Vergessen wiederherzustellen.

WhatsApp_Verifizierung_in_2_Schritten

Wenn ihr dann WhatsApp auf einem anderen Gerät installiert, etwa weil ihr ein neues Smartphone habt, müsst ihr den Code bei der Einrichtung angeben. Unbefugte Dritte kennen diesen Code nicht und können somit keinen WhatsApp-Account mit eurer Nummer anlegen. Übrigens fragt WhatsApp nach dem Einrichten regelmäßig nach dem Sicherheitscode, damit ihr ihn nicht vergesst.

Nutzer werden bald mehr auf den Status achten

Wenn ihr gucken wollt, welchen Status eure WhatsApp-Kontakte haben, müsst ihr von der Chat-Liste in die Kontakte-Liste wechseln. Dort sind alle Kontakte samt Status alphabetisch sortiert. Da man ja durch die Zugehörigkeit zu Gruppen durchaus viele Kontakte gespeichert hat, mit denen man aber nicht ständig chattet, ist ein Blick auf die Kontakte-Liste durchaus unterhaltsam und kann Neuigkeiten verraten. Voraussetzung ist natürlich, dass die Kontakte ihren Status und ihr Profilbild auch pflegen und nicht nur „Hey there, I am using WhatsApp“ stehen haben.

Wer beobachtet euren Status?

Nun soll das Potenzial des Status, der bei WhatsApp bislang eher ein Schattendasein führt, ausgeschöpft werden: WhatsApp plant, dass Kontakte über Statusänderungen informiert werden. Das erinnert sehr an Facebook, das Freunde zuverlässig darüber informiert („Felix Mustermann hat seinen Status aktualisiert“). Außerdem will der Messenger auch mitteilen, wer sich euren neuen Status angeschaut hat und wann. Das solltet ihr im Hinterkopf behalten, wenn ihr etwa in der WhatsApp-Gruppe eurer Klasse oder eurer Sportmannschaft einen geheimen Schwarm habt und dessen Status regelmäßig checkt …

Zudem soll man auch bald ein Bild oder ein Video in seinen Status integrieren können. Ein Zeitstempel ermöglicht das Anlegen eines „Verfallsdatums“, danach löscht sich der Status automatisch. Das wiederum erinnert doch sehr an Snapchat. Für Android-Nutzer soll laut freundin.de eine Kommentarfunktion für den Status geplant sein. Mit diesen Features wird WhatsApp weitaus mehr als ein Messenger sein, es geht deutlich in Richtung soziales Netzwerk.

Mehr darüber lest ihr hier:

rtl.de: WhatsApp führt neue Funktionen ein: Status rückt in den Fokus

freundin.de: So können Sie sehen, wer Sie bei WhatsApp beobachtet

chip.de: Neue Sicherheitsfunktion für WhatsApp: Am besten sofort aktivieren!

Über den Autor

Anja PlesseAnja Plesse

Anja Plesse ist studierte Wirtschaftswissenschaftlerin und arbeitet als Pressereferentin in der Heise Medien Gruppe.

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Ichimnetz.de ist ein Weblog für Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema Selbstdarstellung im Internet. Hinter dem Blog stehen die Verlage von Das Telefonbuch, die damit die Verbesserung der Medienkompetenz bei Jugendlichen fördern möchten.

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