Facebook Graph Search: Einstellungen richtig anpassen

Beitrag vom 6. Februar 2017

Bereits vor einiger Zeit rollte der blaue Netzwerk-Platzhirsch seine neue Suchfunktion Graph Search aus, mit der nicht nur nach bestimmten Personen, sondern auch nach deren Interessen gesucht werden kann.

Die Graph Search sortiert Suchergebnisse zum Beispiel nach Geschlecht, Alter, Ort, Beziehungsstatus und Interessen. Woher Facebook weiß, wen was interessiert? Weil wir viel mitteilen – manchmal bewusst, manchmal nicht! Zum Beispiel jedes Mal, wenn wir den Like-Button geklickt haben.

In den folgenden Schritten wird erklärt, wie ihr euren Facebook-Account vor Schnüfflern schützt. Denn anders als vorher, als ihr noch selbst festlegen konntet, ob nur Freunde oder doch die breite Öffentlichkeit euch finden kann, gilt seit Graph Search: Auffindbar seid ihr immer.

1. Privates bleibt privat

Mit Graph Search kann jeder euer Profil finden, den ihr nicht explizit geblockt habt. Schaut euch also euer Profil und die Angaben darauf genau an: Soll zum Beispiel wirklich jeder euren Beziehungsstatus sehen? Oder wie steht es um eure Fotos? Wenn ihr manches lieber nicht zeigen wollt, grenzt eure Privatsphäre ein oder nehmt einfach manche Rubriken im Info-Bereich ganz heraus.

2. Zukünftige Beiträge privatisieren

Viele wissen gar nicht, was sie so alles öffentlich teilen. Vor allem wenn es darum geht, über das Smartphone zu posten. Seht also besser genauer nach. Ein Klick auf das kleine Schloss oben rechts auf dem Bildschirm, dann auf „Wer kann meine Inhalte sehen?“ und zuletzt auf „Wer kann meine zukünftigen Beiträge sehen?“. Stellt hier am besten nur Freunde ein. Wichtig: Diese Einstellungen gelten nur für zukünftige Posts. Alte Posts könnten noch immer sichtbar sein.

Facebook Privatsphäre-Einstellungen

3. „Gefällt mir“-Angaben verwalten

Geht hierzu auf den kleinen Pfeil rechts in der oberen blauen Leiste und klickt anschließend auf “Aktivitätenprotokoll”. Hier erscheint eine Auflistung aller Beiträge, die ihr mal zu irgendeinem Zeitpunkt geliked oder kommentiert habt. Unter der Rubrik „Deine Beiträge“ könnt ihr alle eure eigenen Beiträge sehen und verwalten.

Facebook Aktivitätenprotokoll

4. Die Freundesliste checken

Zu viele „Freunde“ – vor allem die, die man eigentlich gar nicht kennt – können vor allem seit der Graph Search ein Sicherheitsrisiko darstellen. Postet ihr beispielsweise etwas auf deren Pinnwände oder markiert ein Freund euch auf seinen Fotos, gelten die Privatsphäre-Einstellungen dieses Freundes. Sind diese sehr nachlässig eingestellt… tja, ihr wisst schon. Kurz: Ab und zu einmal mit dem Staubwedel durch die Freundesliste hält das Profil sauber.

5. Markierungen prüfen

Eine der besten Einstellungen überhaupt: Hier könnt ihr nämlich festlegen, dass ihr die Beiträge, auf denen ihr markiert seid, vor Veröffentlichung manuell freigeben müsst. Auf diese Weise vermeidet ihr es, auf Fotos verlinkt zu sein, die peinlich oder unvorteilhaft sind oder auf denen ihr euch aus anderen Gründen nicht markiert sehen wollt. Klickt für diese Einstellung wieder auf den Pfeil oben rechts, wählt “Einstellungen” und dann links auf „Chronik und Markierungen“.

Facebook Chronik-Einstellungen

6. Unverfängliche Profil- und Titelbilder wählen

Euer Profilbild und Titelbild sind immer öffentlich. Daran lässt sich nicht rütteln. Wählt also hier stets Bilder, bei denen es auch nichts ausmacht, wenn der Chef danach sucht.

7. Sichtbarkeit von Alben einschränken

Ihr könnt für jedes Album individuell das Publikum bestimmen. Dazu einfach in eurer Chronik unter “Fotos” in der Albumübersicht die kleinen Zeichen rechts unter dem jeweiligen Album anwählen und einstellen, für wen ihr das Album freigeben wollt. Stellt ihr hier auf „Öffentlich“ können diese Bilder über die Graph Search auftauchen. Beschränkt eure Alben also besser auf eure Freunde.

Über den Autor

Laura ReinsdorfLaura Reinsdorf

Laura Reinsdorf arbeitet bei der Agentur JOM als PR-Managerin und absolviert derzeit berufsbegleitend den Master of Business Administration an der FOM Hamburg.

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Ichimnetz.de ist ein Weblog für Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema Selbstdarstellung im Internet. Hinter dem Blog stehen die Verlage von Das Telefonbuch, die damit die Verbesserung der Medienkompetenz bei Jugendlichen fördern möchten.

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