Chrome beginnt mit dem Ende von Flash

Chrome Flash
Beitrag vom 31. März 2017

In wenigen Wochen soll der Flash Player in Googles Browser Chrome ausgeschaltet werden. Die Nachfolge für das Multimedia Plugin tritt HTML5 an. Flash lässt sich dann zwar immer noch für einige Seiten benutzen, ab Herbst muss der User dann aber bei jeder Nutzung die Anwendung von Flash erlauben.

Abgelöst von HTML5

Seit der im letzten Jahr erschienenen Version 53 blockiert Chrome Hintergrunddienste auf Webseiten, die auf Flash zurückgreifen. Im nächsten Schritt ist die standardmäßige Verwendung von HTML5. Diese ist seit der Version 56 für alle Nutzer verfügbar und wird auch in der aktuellen Version 57 so praktiziert. Das heißt aber nicht, dass keinerlei Flash-Inhalte mehr angezeigt werden können. Der Flash Player ist lediglich deaktiviert und kann auf Wunsch der Nutzer wieder angeschaltet werden. Dafür poppt ein kleines Fenster am Rand des Browsers auf. Um Nutzer nicht all zu sehr zu nerven, soll die Häufigkeit, mit der das kleine Fenster zur Flash-Aktivierung erscheint, langsam im Laufe des Jahres 2017 stetig erhöht werden. Dafür hat sich Google extra ein Verfahren ausgedacht, bei dem die Interaktion zwischen dem Nutzer und einer jeweiligen Seite berücksichtigt wird.

Ab Herbst Flash explizit erlauben

Ab Oktober 2017 schließlich soll der Chrome-Browser die Nutzer, die die veraltete Technik noch nutzen, auf allen Seiten zum Aktivieren von Flash auffordern. Der aktuellen Planung zufolge soll diese Aufforderung aber nur einmal pro Seite angezeigt werden. Wann Flash endgültig aus Chrome entfernt werden wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Den Verzicht auf Flash begründet das Chrome-Team damit, dass HTML5 schneller, sicherer und energieeffizienter sei.

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Über den Autor

Benjamin LorenzBenjamin Lorenz

Benjamin Lorenz absolviert derzeit sein Bachelor an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Informatik und arbeitet nebenbei als Softwareentwickler beim Ökostromversorger Lumenaza.

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Ichimnetz.de ist ein Weblog für Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema Selbstdarstellung im Internet. Hinter dem Blog stehen die Verlage von Das Telefonbuch, die damit die Verbesserung der Medienkompetenz bei Jugendlichen fördern möchten.

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