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Kategorie: Internet & Recht

Mit „Recht & Internet“ wollen wir über die wesentlichen rechtlichen Aspekte des virtuellen Interagierens informieren und das so einfach und übersichtlich wie möglich.

  1. Kategorie: Internet & Recht

    Wegen Facebook-Fotos ins Gefängnis?

    30. April 2012 / Alexander Seidl

    Wer kennt das nicht? Nach einer durchzechten Partynacht loggt man sich bei Facebook ein und bekommt sogleich die Benachrichtigung, dass man auf einigen Partybildern verlinkt wurde. Doch nicht immer entspricht dies auch dem eigenen Willen. Oft finden sich auf Facebook Bilder, die Betroffene in einer unvorteilhaften Pose oder Situation zeigen, oder gar kompromittierend für Einzelne sind. Dabei ist es keine bloße Lappalie, Fotos ohne Einwilligung der darauf abgebildeten Personen zu veröffentlichen und in sozialen Netzwerken zu verbreiten.


  2. Kategorie: Internet & Recht

    „Freundefinder“ von Facebook rechtswidrig

    13. April 2012 / Alexander Seidl

    Noch nicht bei Facebook? Dann kommen dir folgende E-Mails vielleicht bekannt vor:

    „Schau dir meine Fotos auf Facebook an – von dir ist bestimmt auch eins dabei! Ich habe ein Facebook-Profil erstellt, in dem ich meine Bilder, Videos und Veranstaltungen posten kann, und möchte dich als Freundin hinzufügen, damit du diese sehen kannst. Zuerst musst du Facebook beitreten! Sobald du dich registriert hast, kannst du ebenfalls dein eigenes Profil erstellen. […] Um dich für Facebook zu registrieren, folge dem untenstehenden Link. […]“


  3. Kategorie: Internet & Recht

    Rechtslage bei Pinterest

    5. April 2012 / Lena Grape

    Wie so oft in der Online-Welt herrschen auch bei Pinterest einige Unklarheiten zum Thema Urheberrecht. Ich im Netz hat Maike Brinkert, Rechtsanwältin und Mitarbeiterin in der Rechtsabteilung des Heise Zeitschriften Verlags, gefragt:


  4. Kategorie: Internet & Recht

    Hacking und seine (strafrechtlichen) Folgen

    28. März 2012 / Alexander Seidl

    Für die meisten Menschen ist der elektronische Datenaustausch mittlerweile aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Egal ob per E-Mail oder auf sozialen Netzwerken, via Internet haben wir heute die Möglichkeit, uns mit Menschen auf der ganzen Welt auszutauschen, Fotos zu teilen oder Daten in der Cloud abzulegen. Doch der technische Fortschritt in der Informationstechnologie eröffnet nicht nur eine Vielzahl neuer Chancen, sondern auch neue Missbrauchsmöglichkeiten und Straftaten. Immer wieder sorgt hierbei das sog. Hacking für Schlagzeilen und ruft Experten auf den Plan, die eindringlich vor dessen Gefahren warnen.


  5. Kategorie: Internet & Recht

    Ehrverletzungen in sozialen Netzwerken – eine teure Angelegenheit

    19. März 2012 / Alexander Seidl

    Soziale Netzwerke sind aus der heutigen Gesellschaft kaum mehr weg zu denken. Allein Facebook hat derzeit circa 22 Millionen aktive Mitglieder in Deutschland. Es ist beinahe schon selbstverständlich geworden, sein Leben im virtuellen Raum mit anderen zu teilen, ohne sich wirklich bewusst zu sein, welche Auswirkungen dies haben kann. Viele Internetnutzer scheinen sich nicht im Klaren zu sein, dass das World Wide Web kein rechtsfreier Raum ist und man auch dort die Verantwortung für sein Handeln übernehmen muss.


  6. Kategorie: Internet & Recht

    Beschlagnahme von Facebook-Account

    12. März 2012 / Alexander Seidl

    Soziale Netzwerke wie Facebook, Google Plus und SchülerVZ boomen. Fotos hochzuladen, Statusnachrichten von Freunden zu lesen und diese zu kommentieren macht Spaß und wird gerade von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gerne genutzt. Man sollte sich jedoch immer bewusst sein, dass Facebook & Co. kein rechtsfreier Raum sind und die Polizei neben den für alle sichtbaren Einträgen unter Umständen auch Zugriff auf die „geheimen“ Chatnachrichten oder Postings nehmen kann.

    Schlagzeilen machte kürzlich ein Reutlinger Jugendrichter. In dem fraglichen Prozess (AG Reutlingen, Beschl. v. 31.10.2011 – 5 Ds 43 Js 18155 jug.) ging es darum, ob ein 20-Jähriger an einem Wohnungseinbruchsdiebstahl (strafbar nach §§ 242, 244 Absatz 1 Nr. 3 Strafgesetzbuch [StGB]) beteiligt war. Der Angeklagte bestritt, etwas mit der Tat zu tun zu haben. Dies nachzuweisen erwies sich für den Richter als schwierig, da der Angeklagte und sein Kumpel den Speicher ihrer Handys gelöscht hatten. Jedoch kommunizierten die beiden umfänglich auf elektronischem Wege miteinander, sowohl vor als auch nach der Tat. Deshalb entschied sich der Richter, den „Facebook-Account“ des 20-Jährigen zu beschlagnahmen, vgl. §§ 99, 100 Absatz 1, Absatz 3 Satz 2, 162, 169 Absatz 1 Satz 2 StPO.

    Juristisch lässt sich der Zugriff auf einen Facebook-Account mit einer “Durchsuchung” beim Provider vergleichen. Messages, Chatverläufe, Freundeslisten, Notizen etc., die sich auf dem Server des Providers befinden – auch soweit sie nicht öffentlich sind –, können auf richterliche Anordnung beschlagnahmt werden. Ein deutscher Provider muss die Daten dann herausgeben. Nicht der Beschlagnahme unterlagen jedoch Messages und Chatnachrichten, die nicht an den Angeklagten gerichtet waren oder offensichtlich keinen Bezug zu dem Strafverfahren hatten, sowie Standortdaten, IP-Adressen und Mitteilungen, die religiöse oder politische Ansichten des Angeklagten enthielten. Facebook wollte offensichtlich die Daten nicht herausgeben und berief sich darauf, dass es gar keine eigenständige Niederlassung in Deutschland betreibe und deshalb die Kollegen in Irland, wo sich die Facebook-Europazentrale befindet, zuständig seien. Davon ließ sich der Strafrichter jedoch nicht abschrecken, sondern kündigte an, Zeugen aus Irland vor Gericht vorladen zu wollen.

    Auch eine andere Fahndungsmethode der Polizei in sozialen Netzwerken sorgte unlängst für Aufsehen. So wurde bekannt, dass die Polizei die sozialen Netzwerke zur Suche nach „geblitzten“ Verkehrssündern nutzt. Radarfotos werden dabei mit dem jeweiligen Profilfoto oder den Fotos der Freundesliste abgeglichen, um die Identität des Fahrers festzustellen. Schlagzeilen machte zuletzt ferner die Frankfurter Kriminalpolizei, die nach dem Tod eines Discobesuchers – verursacht durch eine Schlägerei mit Türstehern – bei Facebook die Seite „Kriminalpolizei Frankfurt Fahndung“ anlegte. Auf dieser veröffentlichte sie mehrere Aufnahmen der Überwachungskamera des Techno-Clubs, um so die entscheidenden Hinweise zum Auffinden der bis dahin unbekannten Zeugen zu erhalten. An diese sog. Öffentlichkeitsfahndung sind wegen des Eingriffs in die Grundrechte der Beschuldigten oder der Zeugen strenge Anforderungen geknüpft. Die Polizei sollte also nur in Ausnahmefällen in Facebook mit Fotos usw. nach Personen fahnden.

     

    Mehr zum Thema findet ihr unter:

    • n-tv.de: Machtkampf bleibt wohl aus
    • swr.de: Angeklagter will Facebook-Daten selbst preisgeben
    • pcgames.de. Internet: Richter beschlagnahmt Facebook-Account – Angeklagter lenkt ein

  7. Kategorie: Internet & Recht

    Abo-Fallen: Ende der Abzocke?

    5. März 2012 / Alexander Seidl

    Ein falscher Klick, und schon sind 69 Euro weg. Vieles im Internet ist kostenlos, einiges auch nicht. Und manches, das nach dem Willen dubioser Webseitenbetreiber (nur) auf den ersten Blick als kostenlos erscheint, soll für den Nutzer im Nachhinein kostenpflichtig sein.


  8. Kategorie: Internet & Recht

    Impressumspflicht in Blogs

    22. Juni 2011 / Carolin Wintrich

    Immer mehr Menschen betreiben heutzutage Weblogs. Die meisten gehen das ganz locker an – tagebuchähnlich, wie man das bei einem Blog eben macht – und veröffentlichen oft spontan ihre meist privaten Geschichten im Internet. Während das alles so wunderbar einfach ist, wird ganz flott mal vergessen dass auch Weblogs ein paar rechtliche Pflichten mit sich bringen.


  9. Kategorie: Internet & Recht

    Dürfen Eltern bald die Facebookprofile ihrer Kinder löschen?

    23. Mai 2011 / Dario Wilding

    Kindern unter 13 Jahren ist es offiziell nicht erlaubt, Facebook zu nutzen. Dennoch hat in den USA nahezu jeder zweite Zwölfjährige ein Profil. Daher liegt dem Senat in Kalifornien nun ein Gesetzesentwurf vor, der es Eltern erlauben soll, die Profile ihrer minderjährigen Kinder zu ändern oder gar zu löschen.


  10. Kategorie: Internet & Recht

    „Spaßbieten“ bei eBay: Kein Spaß für den Verkäufer – und auch nicht für den Käufer!

    20. Mai 2011 / Katharina Fuchs

    Die Online-Verkaufsplattform eBay hatte 2009 in Deutschland über 14,5 Millionen aktive Mitglieder. Jede Sekunde wird ein Kleidungsstück, alle 50 Sekunden eine Digitalkamera und alle zwei Minuten ein Fahrzeug gehandelt. Der Boom um das 1999 in den USA gegründete „Internetauktionshaus“ hält also an. Dabei laufen eine Vielzahl der auf eBay getätigten Geschäfte reibungslos ab – manche aber auch nicht.


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